Unsere Saison 2008 beim DRCV im Rückblick
Beim Saisonstart in Bremen hatten wir kein Glück, und im weiteren Verlauf der Saison kam dann auch noch jede Menge Pech dazu.
Beim ersten Rennen in Bremen Hoope hatten wir gleich am Samstag im Cuplauf einen Antriebswellenschaden. Am Sonntag dann im ersten und dritten Lauf jeweils noch mal das gleiche. Im zweiten Lauf hat es mal gehalten, aber durch einen dummen Fahrfehler gab es keine Punkte. Das hieß 0 Punkte fürs erste Rennen.
Drei Wochen später ging es dann zum ATC Dauborn zum zweiten Saisonrennen. Hier hatten wir die gleichen Probleme wie in Hoope. Im Training schon die erste Antriebswelle defekt, dann noch mal im ersten Lauf. Im zweiten Lauf dann mit ganz kleinen Rädern und wenig Gas hinter dem Feld hergefahren um ein paar Punkte zu bekommen. Im dritten Lauf dann wieder Antriebswellenschaden.
Das waren dann 2 Punkte aus dem 2. Rennen.
Zu Hause habe ich dann das Getriebe zerlegt und festgestellt, dass die Sperre defekt ist.
Nur eine Woche nach Dauborn ging es dann mit neuer Sperre nach Gleidorf.
Hier hat dann alles gehalten und man konnte sehen, dass unser Corrado doch Potenzial hat.
Samstag im Cuplauf 2. Platz, Sonntag in Klasse 11 und im Endlauf 2. Platz. Endlich Punkte für die Meisterschaft.
Drei Wochen später ging es dann nach Sachsenberg. Samstags im Cuprennen bin ich mit defekter Bremsleitung ausgefallen. Sonntag hat dann alles perfekt funktioniert und ich konnte einen Klassen- und Endlaufsieg einfahren.
Jetzt kam die sechswöchige Sommerpause, und wir hatten Zeit alles am Renner zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Nach der Sommerpause kamen dann 7 Rennen in Folge, also 7 Wochen Stress.
Dann ging es nach Herbern. Auf dem Hinweg hatten wir eine Panne mit unserem Wohnmobil. (Einspritzpumpe explodiert).
Auch hier in Herbern ist es ziemlich gut gelaufen. Samstags im Cuprennen wieder 2. Platz. Sonntags dann in Klasse 11 3.Platz und im Endlauf 5. Platz.
Eine Woche später waren wir dann beim MSF Steinfeld zu Gast. Im Training hatte ich mal wieder eine gebrochene Antriebswelle. Im Rennen hat dann zum Glück alles gehalten. In der Klasse wurde ich dritter und im Endlauf fünfter.
Als nächstes stand Löhne auf dem Kalender.
Samstag im Cuplauf habe ich mich überschlagen und wir mussten die halbe Nacht schrauben, damit ich am Sonntag noch fahren konnte. Erster und zweiter Lauf ging ganz gut, beides 4. Platz. Im dritten Lauf bin ich dann mal wieder mit defekter Antriebswelle ausgefallen. Im Endlauf wurde ich dann noch fünfter.
Eine Woche später ging’s nach Oeventrop, aber hier haben wir nur am Samstag den Cuplauf gefahren, bei dem ich dritter wurde. Sonntag wurde dann abgesagt wegen dem Regen, die Strecke und das Fahrerlager waren total aufgeweicht.
Dann kam Vellern, für uns wieder ein rabenschwarzes Rennen.
Samstag im Training zweimal ausgefallen mit defekter Antriebswelle. Im Cuprennen dann mit Glück vierter geworden. Sonntag im ersten Lauf vierter Platz. Zweiten und dritten Lauf ausgefallen wegen defekter Antriebswelle. Am Endlauf konnte ich nicht teilnehmen.
Zuhause dann mal wieder auf Fehlersuche. Der vordere Hauptrahmen war verbogen und eingerissen. Wahrscheinlich noch ein Folgeschaden vom Überschlag in Löhne.
Eine Woche später ging es dann mit neuen Rahmenteilen zum ASC Team Ennert.
Im Cuplauf bin ich nach einer Kollision ausgefallen - mit defekter Antriebwelle. Sonntag im Training dann wieder ausgefallen - mit defekter Antriebwelle. In den Läufen hat dann mal wieder alles gehalten, erster Lauf vierter, zweiter und dritter Lauf dritter Platz. Endlauf dann noch vierter Platz.
Zum letzten DRCV Rennen fuhren wir dann zum AST Eime. In der Meisterschaftswertung liege jetzt auf dem dritten Platz, drei Punkte hinter Kleigrewe. Mit ein bisschen Glück geht da noch was. In der Endlaufwertung liege ich auch auf dem dritten Platz.
Samstag mussten wir einen Vorlauf für das Cuprennen fahren. Ich bin dann in der dritten Runde an zweiter Stelle liegend ausgefallen. Erst dachte ich noch, es wäre mal wieder die Antriebswelle, aber die haben jetzt endlich mal gehalten, dafür hat sich die Endübersetzung im Getriebe verabschiedet. Samstagabend haben wir dann alles wieder repariert.
Erster Lauf dritter Platz, leider eine gelbe Fahne übersehen und disqualifiziert. Zweiter Lauf zweiter Platz. Im dritten Lauf dann die Krönung für die sowieso schon verkorkste Saison, kapitaler Motorschaden in der dritten Runde.
Das heißt für die Meisterschaft noch ein glücklicher dritter Platz Klasse in 11 und auch dritter Platz in der Endlaufwertung. Wenn die Klasse 11 so stark besetzt gewesen wäre wie in der 2007er Saison, hätte das sicher nicht für den dritten Platz gereicht.
Insgesamt haben wir 15 Antriebswellen wechseln müssen. Dazu kommt dann noch die defekte Differenzialsperre. Ein Getriebeschaden, und der Motorschaden von Eime.
Etliche Kleinteile, Reifen, etc. Diese Saison sind wir echt gebeutelt worden.
Aber wir hatten auch eine Menge Spaß. Wenn ich so an Steinfeld denke, als Etsche Sander sich im ersten Lauf überschlagen hat und eigentlich aufladen wollte. Wir haben seinen Renner kurzerhand zu mir unters Zelt geschoben und ihn wieder repariert, damit Etsche dann noch weiter fahren konnte.
Einige Zeltpartys waren auch nicht zu verachten. Die vielen sinnvollen oder sinnlosen Gespräche beim Bierchen abends mit den Rennkollegen, da haben wir so manches Mal Bauchweh vom Lachen bekommen.
Für die Saison 2009 werden wir uns etwas Ruhe gönnen und nicht an der DRCV Meisterschaft teilnehmen. Hier und da wird man uns und unseren Corrado aber wohl noch mal sehen. Nach mittlerweile 3 Saisons am Stück muss erstmal einiges, was zuhause liegen geblieben ist, aufgearbeitet werden. Außerdem muss der Geldbeutel auch wieder gefüllt werden.
Es sei denn, es finden sich noch Freiwillige, die unser Haus tapezieren, Fenster austauschen, die Terrasse und das Bad renovieren, ..... oder ein großzügiger Sponsor, der den Geldbeutel füllt. Dann wären wir 2009 bestimmt wieder da.
