Rennbericht DRCV-Rennen in Gleidorf am 30.05./01.06.08
Da ich am Freitag noch Nachtschicht hatte, ging es erst Samstagvormittag nach Gleidorf.
Wir haben in der Woche wieder viel Arbeit mit dem Auto gehabt. Nach dem Zerlegen des Getriebes war klar, dass die Differenzialsperre kaputt ist. Damit hatten wir wenigstens das Problem mit den kaputten Antriebsgelenken gefunden. Dank der Mithilfe von Getriebetechnik Jürries, der es möglich machte, innerhalb von 2 Tagen eine neue Sperre aus England zu besorgen, bekamen wir das Auto rechtzeitig für Gleidorf fertig.
Wir kamen dann Samstag gegen Mittag in Gleidorf an. Das freie Training lief schon und ich machte mich sofort auf den Weg zur Nennung.
Dann ging es zum Training, die Spannung war natürlich groß (hoffentlich hält mal alles).
Nachdem ich insgesamt 3 mal Training gefahren bin, sah es so aus, das alles hält. Die neue Sperre funktionierte wunderbar.
Ich habe dann am Cuprennen teilgenommen.
Am Start sind mir die Käfer natürlich weggefahren und auch Achim Spors
(Audi 80 20VTurbo Quattro) hat mich schnell überholt. In der Kurve vor der Zielgraden hat sich dann der erste Käfer gedreht und es gab ein kleines Gedränge. Das war meine Chance, ich konnte den einen Käfer und auch den Audi überholen. Eine Kurve später hab ich dann auch noch den zweiten Käfer überholt und war somit erster. Nach 2 Runden hat mich dann Spors auf seinen sauschnellen Audi wieder überholt und so ging das Rennen dann auch zu Ende.
Zweiter Platz im Cuprennen und nichts kaputt, besser hätte der Samstag nicht laufen können.
Sonntag habe ich dann noch mal am freien Training teilgenommen.
Dann kam das Rennen:
Erster Lauf, zweite Reihe: Am Start kam ich sehr gut weg und konnte meine Startreihe gewinnen. Ich habe dann noch 2 Autos überholt und beendete diesen Lauf als zweiter hinter Daniel Rotenbusch.
Zweiter Lauf, erste Reihe: Ich hatte wieder einen sehr guten Start aber die Käfer sind am Start einfach nicht zu halten, also musste ich mich hinter Klostermann und Linz einreihen. Nach der zweiten Runde fing meine Kupplung wieder an zu rutschen und ich konnte den Käfern nicht mehr folgen. In der dritten Runde kam dann die Rote Fahne wegen Überschlag, das bedeutete Neustart auf der Bahn. Damit stand ich wieder direkt hinter den Käfern. Der Start ging ziemlich gut und ich konnte den Käfern folgen. Eine Runde vor Schluss konnte ich dann den Käfer von Linz in der Spitzkehre vor der Zielgraden überholen. Somit im zweiten Lauf wieder zweiter diesmal aber hinter Klostermann.
Dritter Lauf letzte Reihe: um heute den Klassensieg einzufahren müsste ich vor Klostermann, der aber aus der ersten Reihe startet. Da ich aus der letzten Reihe startete, war dies unmöglich.
Ich wurde in diesem Lauf vierter, Klostermann gewann auch den dritten Lauf und gewann somit auch die Klasse 11. Ich wurde zweiter vor Daniel Rotenbusch.
Endlich mal wieder ein Rennen ohne Probleme, nichts kaputt, außer die Kupplung.
Ich nahm dann auch noch am Tagesendlauf der Tourenwagen teil, rechnete mir aber keine Chancen auf den Sieg aus. Ich dachte, wenn alles gut geht, könnte ich 4. oder 5. werden.
Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt. In der Spitzkehre vor der Bergaufgeraden kamen die beiden Audis aus der letzten Reihe viel zu schnell an mir vorbei. Das konnte nicht gut gehen. Es hat natürlich mächtig gerappelt, aber ich hatte Glück und konnte mich durchmogeln. Dann schoss der Käfer von Klostermann auf dem Bergabstück ins Innenfeld. Eine Runde später ist Wöhle ausgefallen, und ich war auf einmal schon dritter. Vor mir waren nur noch Eidecker im 1400er Golf 2 Syncro und Westhues im 1400er Golf 2.
Ich konnte dann Westhues noch überholen und wurde auch im Endlauf zweiter.
Drei zweite Plätze, keine kaputten Antriebswellen und fast keine Beulen im Auto, besser hätte das Rennwochenende nicht laufen können. So macht das Autocrossfahren wieder Spass.
Riesen dank noch mal an Bert Jürries von Getriebetechnik Jürries und an Uwe, meinen Schrauber. Ohne die beiden hätte ich in Gleidorf nicht an den Start gehen können.
Und auch eine großes Lob an die Gleidorfer. Super Veranstaltung, die Bahn war noch nie so gut in Gleidorf. Fast keine Löcher und sauschnell.